Freitag, 26. April 2013

Der kleine Konturierer


Kommen wir zum fünften und vorläufig letzten Teil meiner kleinen Reviewserie über die Pinsel von Real Techniques. Heute soll es um den Contour Brush gehen, der für mich das Herzstück der Core Collection ist. Das Set mit vier verschiedenen Gesichtspinseln habe ich für 21 Pfund in London erworben – wie alle anderen Real Techniques Pinsel bisher. Auch dieser Pinsel besitzt den typischen goldenen Griff aus Aluminium.


Ich benutze den Pinsel zum Konturieren, aber auch zum Auftragen von Highlightern und schwierigen Rouges. Bisher habe ich ihn ausschließlich für pudrige Konsistenzen verwendet, für Creamblush dürfte er jedoch genauso gut funktionieren.


Die synthetischen Borsten sind fest gebunden und laufen spitz zu, so dass ein punktgenaues Auftragen des jeweiligen Produkts kinderleicht ist. Gleichzeitig eignet sich der Pinsel aber auch direkt zum Verblenden von Konturpuder. Durch seine schmale Form passt er perfekt in die Linie unterhalb meiner Wangenknochen, wofür ich ihn gerne leicht schräg ansetzte. So erziele ich ein gleichmäßigeres Ergebnis, als wenn ich Bronzer und co. mit der Spitze auftrage.
Weil er so fest gebunden ist, nimmt er verhältnismäßig viel Produkt auf, so dass ich bei stark pigmentierten Produkten vorsichtig sein muss. Ansonsten landet zu viel Farbe auf meinem Gesicht, die ich dann nur noch sehr schwer verblenden kann. Dafür macht er seine Sache bei weniger farbintensiven Produkten besonders gut. Mit dem Contour Brush kann ich hellere Rouges besonders gut schichten, ohne bei mehrmaligem Auftragen Farbe wieder vom Gesicht runter zu holen.


Da ich nicht täglich Highlighter trage, vor allem nicht im Winter, benutze ich den Pinsel oft für verschiedene Dinge nacheinander. Zuerst trage ich dann das Konturpuder und/oder den Bronzer auf und anschließend dann noch etwas Rouge auf die Apfelbäckchen. Auf Reisen ist der Contour Brush ein unverzichtbarer Allzweckpinsel, der immer mit Gepäck ist. Praktisch ist dafür auch, dass er so klein ist.


Mein Fazit lautet: Der Contour Brush ist ein vielseitig einsetzbarer kleinerer Pinsel, den ich nicht mehr missen möchte und deshalb auch nur jedem empfehlen kann. Da auch er Teil eines Sets ist, das insgesamt gesehen einen nicht ganz günstigen Preis hat, sollte man sich jedoch vorher überlegen, ob man auch für die anderen Pinseln der Core Collection Verwendung hat. Ansonsten wäre wahrscheinlich der Setting Brush von Real Techniques eine Alternative. Diesen besitze ich aber leider nicht, so dass ich die beiden nicht direkt miteinander vergleichen kann.

Kaufempfehlung: 75%

Vielleicht besitzt ja jemand von euch beide Pinsel und hat den direkten Vergleich. Ansonsten würde mich interessieren, wie euch die Core Collection gefällt und speziell der Contour Brush. Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Ich wünsche euch schon mal ein schönes Wochenende, auch wenn der Frühsommer schon wieder eine Pause einlegt. Schade, dass das Wetter oft in der Woche besser ist, wenn die meisten arbeiten müssen. Ich will mich trotzdem nicht beschweren, endlich war es warm und die Sonne hat sich auch gezeigt. Das kann man schließlich nicht jeden Tag haben. Zumindest nicht in Deutschland- eigentlich schade drum.

Viele Grüße

Eure Pinkpetzie

Mittwoch, 24. April 2013

Flop des Monats


So schade es auch ist, es gibt sie immer wieder. Produkte, die wir im Schrank stehen haben und sie aus dem ein oder anderen Grund nicht mögen. Mal gefällt uns die Wirkung oder die Haltbarkeit nicht, ein anderes Mal sagt uns die Farbe dann zu Hause doch nicht mehr zu oder wieder ein anderes Mal kann uns die Qualität eines Produktes einfach nicht überzeugen. Das ist schade, weil man unnötig Geld ausgegeben hat und dann auch noch eine Creme oder einen Lidschatten herumliegen hat, die man gar nicht benutzt.

Auch ich bin immer mal wieder mit irgendetwas unzufrieden. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich euch gerne jeden Monat ein Produkt vorstellen möchte, das ich aus irgendeinem Grund nicht mag – meinen „Flop des Monats“.

Eigentlich schreibe ich nicht gerne Verrisse. Schlechte Kritiken sind nämlich immer noch besser als gar keine. Doch gerade wenn es um Produkte geht, bei denen man sein Geld lieber sparen sollte, hilft es niemandem, wenn man seine subjektiven (negativen) Erfahrungen für sich behält. Deshalb wird es von mir in Zukunft jeden Monat mindestens einen „Flop des Monat“ des Monats geben. Eigentlich hoffe ich sogar, dass ich nicht mehr als ein Produkt im Monat habe, über das ich mich wirklich ärgere. Denn viel lieber freue ich mich an den schönen Dingen, die es wert sind, gekauft, geliebt und verbraucht zu werden.

Mein erster „Flop des Monats“ ist die Blaubeer Bodycream von Belea. So sehr hatte ich mich auf eine günstige, pflegende und vor allem toll duftende Creme gefreut. Doch dann wurde ich bitter enttäuscht, denn die Creme hält nicht, was sie verspricht.


Aber der Reihe nach: die Creme lässt sich leicht aus dem Pott entnehmen, gut verteilen und zieht auch recht schnell ein. Leider ist die Pflegewirkung allenfalls mittelmäßig. Ob sie auf Dauer die Haut geschmeidig hält und sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, mag ich zu bezweifeln. Das kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen, denn ich habe sie lediglich eine Woche verwendet.

Das Hauptproblem ist das, was mich am meisten schmerzt. Die Creme riecht fürchterlich, künstlich und irgendwie muffig. Von frischen Blaubeeren kann ich beim besten Willen nichts erahnen. Stattdessen schlägt einem schon beim Öffnen des Cremepotts ein fast gammeliger Geruch entgegen, der sich beim Auftragen auch nur minimal verbessert – von Blaubeeren weiterhin keine Spur. Wenn ich mich nach dem Duschen eincreme, dann will ich gut riechen und nicht schlimmer als zuvor. Das geht einfach nicht.

Wenn ich mit einem Produkt unzufrieden bin, suche ich gerne nach alternativen Verwendungsmöglichkeiten. Etwas wegschmeißen, für das man Geld ausgegeben hat, tut schließlich immer weh. Bei einer Creme, die stinkt, ist das aber gar nicht so leicht. Ich habe Blaubeer Bodycreme zur Fußpflege benutzt, aber auch hierfür taugt sie nicht. Zwar sind meine Füße weit genug von meiner Nase entfernt, so dass mich der Geruch nicht so sehr stört. Er bleibt ja auch nicht so lange auf der Haut. Aber für meine Füße ist die Creme einfach nicht pflegend genug. So bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als den noch fast vollen Topf zu entsorgen. Denn keiner will sie haben. Alle, die an ihr gerochen haben, haben nur angewidert die Nase gerümpft und dankend abgelehnt.

Leider gibt es von dieser Creme nach wie vor in unserem dm keinen Tester, so dass ich den Pott auf gut Glück (oder wohl eher Pech) mitgenommen habe und auch jetzt nicht klären kann, ob ich ein Montagsprodukt erwischt habe oder ob die Creme wirklich immer so müffelt.

Schade. Eigentlich riechen die Cremes von Belea meistens sehr gut und über einen leckeren Duft nach frischen Blaubeeren hätte ich mich sehr gefreut. Aber dieses Exemplar hat es echt verdient mein „Flop des Monats“ zu sein.

Besitzt noch jemand außer mir einen stinkenden Topf der Blaubeermasse oder riecht sie bei jemanden vielleicht sogar angenehm? Oder wurdet ihr Dank eines Testers vor einem Fehlkauf bewahrt? Über welche Produkte habt ihr euch diesen Monat so richtig geärgert? Das würde mich sehr interessieren.

Viele Grüße

Eure Pinkpetzie

Montag, 22. April 2013

Frühlingserwachen



Endlich ist es soweit, endlich ist er da, endlich hat das Warten ein Ende: der Frühling lacht mit vielen Sonnenstrahlen und angenehm milden Temperaturen. Fast schon vergessen sind die langen, kalten und schneereichen Wintermonate. Die Luft riecht wie frisch gewaschen und lockt uns nach draußen in die Natur, die langsam ihr Frühlingskleid überstreift. Die ersten Sträucher und Büsche blühen, Tulpen und Narzisse strecken ihre Fühler aus der Erde. Die ersten öffnen bereits ihre Knospen, lange kann es nicht mehr dauern und die Natur ist endlich wieder grün.


So lange mussten wir darauf warten, so lange mussten wir uns gedulden, nun werden wir endlich entschädigt. Der April macht in diesem Jahr so gar nicht, was er will, sondern zeigt sich von seiner Schokoladenseite mit viel Sonne und meist milden Temperaturen. Fleißige Gärtner hält nun nichts mehr drinnen, mit Spaten, Schaufel und Setzlingen unter dem Arm, wühlen sie in der Erde bis die Arme lahm und die Finger dick mit Erde verkrustet sind.


Und sie haben auch noch Spaß daran, den schmerzenden Rücken nach einem harten Gartentag in der Badewanne zu entspannen und die Spuren, die Erde und Dreck an den Händen hinterlassen haben, zu beseitigen. Der Winter war lang, die Knochen sind müde, doch die Vorfreude auf einen schönen Sommer ist groß.

Übermütig habe auch ich die ersten Pflänzchen in den Boden gesteckt. Ich will endlich wieder frisches, selbst gezogenes Gemüse ernten.


Bereitwillig nehme ich das Risiko in Kauf, dass es doch noch einmal kalt werden könnte und die armen, kleinen, noch völlig schutzlosen Pflänzchen erfrieren. Wer nichts wagt, gewinnt auch nichts.


Also mutig ab ins Beet mit Rotkohl, Wirsing, Sellerie, Porree und Rote Beete. Ihr tapferen Bürschchen werdet das schon schaffen.


Und weil ich mal wieder nicht genug von der Buddelei im Garten kriegen konnte, habe ich auch gleich noch Zwiebeln und Knoblauch gesteckt und die vorgekeimten Kartoffeln in den Boden gebracht.


Es muss schließlich voran gehen, das Unkraut wartet schließlich auch nicht. Und weil das Anpflanzen von Obst und Gemüse so viel mehr Spaß macht, als das mühsame und letztlich irgendwie hoffnungslose Unkraut Jäten, habe ich lieber hier und da irgendwas in der Erde versenkt.


Wo ich mit dem ganzen Gemüse eigentlich hin soll, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Mal sehen, wie viel die Schnecken dieses Jahr so übrig lassen.


Seid ihr auch schon fleißig bei der Gartenarbeit oder lasst ihr euch damit noch Zeit? Was pflanzt ihr dieses Jahr so an? Geht ihr auch das Risiko ein, dass noch einmal Frost kommt und kleine Pflänzchen erfrieren könnten?


Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche

Viele Grüße

Eure Pinkpetzie

Samstag, 20. April 2013

Und der vierte Streich folgt sogleich


Heute möchte ich euch den Powder Brush von Real Techniques vorstellen. Ein großer, sehr fluffiger Pinsel aus Kunsthaar mit dem schon bekannten güldenen Alugriff, der die Gesichtspinsel kennzeichnet. Der Stiel wird am Ende wieder breiter, so dass man diesen buschigen Vertreter der Reihe problemlos hinstellen kann. Ich habe ihn für 12 Pfund erworben und benutzte ihn, seitdem ich ihn habe, zum Auftragen von gepresstem Puder.


Für loses Puder, vor allem mein Laura Mercier Mineral Powder benutze ich ja, wie bereits mehrfach berichtet, den Stippling Brush, denn mit dem großen Puderpinsel verschwende ich zu viel Produkt, das überall landet, nur nicht auf meinem Gesicht. Dadurch, dass der Pinsel locker gebunden ist, passen sich die Haare stets ihre Umgebung an. Sie haben deshalb für lose Produkte zu wenig Widerstand, um sie aufzunehmen und sie anschließend dahin zu transportieren, wo man sie haben möchte. Da ich aber dafür bereits einen wunderbaren Pinsel besitze, stört mich das überhaupt nicht.


Mit seiner breiten Oberfläche kann das Gesichts im Handumdrehen abgepudert werden, ohne dass das Ergebnis zu pudrig würde. Auch hier helfen ihm wieder seine weichen, lose gebundenen Haare, die sich perfekt der Gesichtsform anschmiegen. Das Ergebnis wird in jeden Fall schön verblendet.


Puder lässt sich mit diesem Pinsel meiner Meinung nach nicht so gut schichten, denn anstatt weiteres Produkt aufzutragen, nimmt er bei wiederholtem Auftrag wieder auf Produkt auf. Deshalb benutze ich den Powder Brush gerne dazu alle aufgetragenen Produkte, wie Puder, Bronzer und Rouge am Ende noch einmal gut miteinander zu verblenden, so dass die einzelnen Übergänge fließend ineinander übergehen. Ich nehme ihn auch dann gerne zur Hand, wenn ich mal etwas zu tief in den Farbtopf gegriffen habe und etwas Röte aus dem Gesicht verschwinden lassen möchte.


Für mich ist der Powder Brush von Real Techniques durchaus ein vielseitig einsetzbarer Pinsel, den ich immer wieder gerne benutze. 12 Pfund ist er auf jeden Fall wert, trotzdem ist er nicht einzigartig und unersetzbar. Deshalb bekommt er von mir eine Kaufempfehlung von 75%. Ein absolut solides Produkt, das man ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann, auch wenn es kein Musthave ist.



Was haltet ihr vom Powder Brush? Wie gefallen euch seine üppige Größe und seine lose gebundenen Haare? Fändet ihr ihn (noch) besser, wenn er etwas kleiner wäre oder benutzt ihr zum Auftagen von Puder ohnehin einen ganz anderen Pinsel, den ihr empfehlen würdet? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Eure Pinkpetzie

Donnerstag, 18. April 2013

Ich will mehr...


... mehr kleine Setzlinge, die zu großen, ertragreichen Gemüsen werden oder zu üppig blühenden Stauden heranwachsen.


Die Tomaten gedeihen gut, sie sind jetzt gut zwei Wochen alt. Das Keimen ging sehr schnell und von 28 Samen sind auch 25 zu kleinen Pflänzchen herangewachsen. Einige sind sogar schon so weit, dass sie dringend umgetopft und wieder tiefer eingeplanzt werden müssten, damit sie weitere Wurzeln ausbilden können. Leider stehen die dafür geeigneten Gefäße in meinem Garten und ich habe es heute, trotz wunderbaren Wetters, nicht geschafft, sie zu holen. Das mache ich aber so schnell es geht. Die kleinen Tomaten sollen schließlich genauso toll weiterwachsen wie bisher.


Weil ich aber natürlich nicht nur Tomaten in meinem Garten haben will, habe ich nun noch einige weitere Samen in die Erde gebracht. Da ich noch einige Quelltabs da hatte, habe ich diese natürlich verbraucht. Passend waren es noch genau 20 Stück, so dass ich damit ein kleines Gewächshaus füllen konnte. In die Tabs kamen: Gurken, zwei verschiedene Sorten gelbe Zucchini, Kürbisse, Kohlrabi und Melonen. Ja, ich weiß, Melonen zu ziehen, ist in unseren Breiten nicht besonders hoffnungsvoll. Letztes Jahr habe ich es auch schon erfolglos versucht, die Pflanze ist draußen ziemlich schnell eingegangen. Trotzdem versuche ich noch einmal mein Glück. Eigene Honigmelonen wären schon ziemlich klasse.


Weil mein Garten aber nicht nur leckeres Obst und Gemüse bringen, sondern dabei auch noch schön aussehen soll, habe ich noch verschiedene Blumen ausgesät. Löwenmäulchen müssen auf jeden Fall sein. Dieses Jahr versuche ich es mit drei verschiedenen Sorten, die sich in Farben, Wuchshöhen und Blühzeiten etwas von einander unterscheiden. Löwenmäulchen, schon der Name ist toll. Aber habt ihr Hummeln und Bienen schon einmal dabei beobachtet, wie sie den Nektar aus den kleinen glockenförmigen Blüten saugen? Ein wunderbareres Schauspiel. Sind die Hummeln besonders groß und ungeschickt, brauchen sie eine ganze Zeit, um aus dem engen Ausgang wieder herauszufinden. Bis es soweit ist, summen und brummen sie vor lauter Aufregung, das Geräusch klingt fast so wie das Vibrieren eines Handys auf einer Tischplatte. Hoffentlich bekomme ich viele kleine Löwenmäulchen-Pflänzchen, mit vielen bunten Blüten.


Ein Garten ist es aber erst dann wirklich schön, wenn er mehrere Ebenen hat und nicht alles nur platt und gerade ist. Unser Garten ist aber leider so gradlinig und eben angelegt, mal abgesehen vom unebenen Rasen, den der Maulwurf in diesem Winter vollständig unterkellert hat. Weil wir immer noch dabei sind den Garten umzustrukturieren, Beete neu anzulegen und Flächenbegrenzungen zu verändern, haben wir uns dieses Jahr dafür entschieden, mit rankenden und kletternden Pflanzen Abwechslung in unsere Gartenebene zu bringen. Deshalb habe ich einige Edelwicken und Kapuzinerkresse ausgesät.
Da beide Pflanzen recht tief in die Erde gesät werden, habe ich das zum Anlass genommen, die Klopapierrollen-Variante zu probieren. Die abgerollte Papprolle wird dazu mit Erde gefüllt und kann durch einfache Gummiringe mit mehreren verbunden werden, damit sie nicht so viel Platz wegnehmen und sich gegenseitig stützen. So entsteht ein recht stabiler Block, der sich ähnlich wie die handelsüblichen Kokostöpfchen verhalten müsste, aber deutlich günstiger ist. Ich bin gespannt, was auch diesem Versuch wird und werde euch auf jeden Fall berichten.


Sonnenblumen dürfen natürlich auch nicht fehlen, ebenso wie Zinnien. Beides sind unkomplizierte Blumen, die lange und kräftig blühen, aber nicht viel Pflege und keine besonderen Standortbedingungen brauchen. Und wie schon im letzten Jahr habe ich dann noch einige Samen Vanilleblumen in die Erde gesteckt. Sie duften einfach herrlich, besitzen eine ganz andere Blattfarbe und Blütenform und haben sich im letzten Sommer auch unter widrigen Bedingungen tapfer geschlagen. Das dürfen sie ein weiteres Jahr beweisen.
Für die Zinnien, Sonnen- und Vanilleblumen habe ich eine weitere Variante Mini-Gewächshaus Marke Eigenbau gewählt: den Eierkarton. Diese Anzuchtidee habe ich erst kürzlich entdeckt und musste sie unbedingt sofort ausprobieren. Mal sehen, ob daraus was wird. Ich lasse es euch auf jeden Fall wissen.


Fürs Erste habe ich genug ausgesät, ein paar Setzlinge vom Markt werden mit Sicherheit auch noch dazukommen und im Garten selbst keimen hoffentlich auch bald die ersten Radieschen und Salate. Nun muss das Wetter nur noch so bleiben, dann dürfte einer erfolgreichen Ernte (fast) nichts im Wege stehen.
Habt ihr auch schon etwas ausgesät oder vielleicht sogar schon die ersten Setzlinge gepflanzt? Oder lasst ihr euch noch Zeit, bis wirklich keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind? Ich freue mich auf jeden Fall auf die Gartensaison.

Viele Grüße

Eure Pinkpetzie